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Datenschutz-Audit: Was in kleinen und mittleren Unternehmen tatsächlich geprüft wird

Ein Datenschutz-Audit findet nicht heraus, ob ein Ordner existiert – es findet heraus, ob die Datenschutzorganisation im Alltag trägt: bei einer Aufsichtsanfrage, bei einer Kundenprüfung, bei einem Vorfall. Der Aufwand liegt dabei selten im Prüfen, sondern im Nachliefern dessen, was fehlt.

Wann ein Datenschutz-Audit sinnvoll ist

Die DSGVO verlangt kein Verfahren mit diesem Namen. Verlangt wird die Rechenschaftspflicht: Der Verantwortliche muss die Einhaltung nachweisen können (Art. 5 Abs. 2, Art. 24 Abs. 1). Und die Aufsichtsbehörden haben nach Art. 57 Abs. 1 lit. h DSGVO ausdrücklich die Aufgabe zu prüfen, ob Verarbeitungen den Vorschriften entsprechen. Ein Audit ist der Weg, Schwachstellen zu finden, bevor sie gefunden werden. Sinnvoll ist es vor allem in diesen Situationen:

Die sieben Prüfbereiche

Ein seriöses Audit prüft nicht „die DSGVO“, sondern einzelne Bereiche mit belegbarem Ergebnis. Diese sieben decken in kleinen und mittleren Unternehmen den Großteil der Risiken ab:

Wo eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko zur Folge hat, kommt die Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 hinzu. Sie ist kein Teil des Audits, sondern eine eigene Prüfung – und häufig der Punkt, an dem ein Audit zuerst landet.

So läuft ein Audit ab

Was ein Datenschutz-Audit nicht ist

Diese Seite beschreibt das Verfahren und die einschlägigen Vorschriften (Art. 5 Abs. 2, Art. 24, Art. 28, Art. 30, Art. 32, Art. 33/34, Art. 35, Art. 42/43, Art. 57 Abs. 1 lit. h DSGVO). Sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Häufige Fragen zum Datenschutz-Audit

Was ist ein Datenschutz-Audit?

Ein Datenschutz-Audit ist eine systematische Prüfung, ob die Datenschutzorganisation eines Unternehmens die Anforderungen der DSGVO und des BDSG tatsächlich erfüllt – nicht nur auf dem Papier. Geprüft werden die Verfahren, die Dokumentation, die Verträge mit Dienstleistern, die technischen und organisatorischen Maßnahmen und die Wege, über die Meldepflichten und Betroffenenanfragen laufen.

Ist ein Datenschutz-Audit Pflicht?

Ein Verfahren mit diesem Namen verlangt die DSGVO nicht. Verlangt wird die Rechenschaftspflicht: Der Verantwortliche muss die Einhaltung nachweisen können (Art. 5 Abs. 2, Art. 24 Abs. 1). Aufsichtsbehörden haben nach Art. 57 Abs. 1 lit. h DSGVO ausdrücklich die Aufgabe zu prüfen, ob Verarbeitungen den Vorschriften entsprechen. Ein Audit ist der Weg, Schwachstellen zu finden, bevor eine Aufsicht oder ein Kunde sie findet.

Wann lohnt sich ein Audit am meisten?

Vor oder nach einer Prüfung durch die Aufsichtsbehörde, bei Kundenanforderungen im Rahmen von Vergaben und AVV-Prüfungen, vor der Einführung neuer Systeme mit personenbezogenen Daten, nach einem Vorfall und immer dann, wenn die Datenschutzorganisation über Jahre gewachsen und niemand mehr sicher weiß, was aktuell gilt.

Wie lange dauert ein Datenschutz-Audit?

Das hängt von Größe und Zahl der Verfahren ab. Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Datenschutzorganisation in der Regel an ein bis drei Terminen aufgenommen; der Aufwand entsteht nicht durch das Prüfen, sondern durch das Nachliefern fehlender Unterlagen. Was noch fehlt, sehen Sie nach der Aufnahme konkret – statt einen Maßnahmenkatalog abzuarbeiten.

Was kostet ein Datenschutz-Audit?

Der Aufwand richtet sich nach Zahl der Beschäftigten, Zahl und Art der Verarbeitungen und dem Zustand der vorhandenen Dokumentation. Deshalb gibt es keinen Pauschalpreis, sondern nach einem kurzen Erstgespräch einen konkreten Rahmen, den Sie bewerten können.

Wenn ein Audit nur ein Teil ist: Die laufende Betreuung übernimmt der externe Datenschutzbeauftragte; die technische Seite von Projekten liegt bei der IT-Projektsteuerung.

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Erzählen Sie mir kurz, worum es geht – Aufsichtsanfrage, Kundenprüfung oder einfach der Wunsch, den eigenen Stand zu kennen. Ich sage Ihnen offen, ob und wie ich helfen kann, ohne Verkaufsgespräch.

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